Compliance mit Devctrl
= mehr Flexibilität.
Sobald KI im Unternehmen arbeitet, wird sie zur Compliance-Frage. Wer dafür geradesteht, muss EU-KI-Verordnung, DSGVO und den Betriebsrat gleichzeitig bedienen und hat dafür meist nur Werkzeuge, die für menschliche User gedacht waren. Was ein Agent tatsächlich tut oder getan hat, lässt sich damit kaum belegen.
Neue Richtlinie
Beschreiben Sie sie in einem Satz oder bauen Sie sie im Editor.
Devctrl schlägt daraus diese Richtlinie vor:
Gilt für
Alle Teams, als Grundstein der Organisation
Erst beobachten
Läuft zwei Wochen mit, bevor sie greift
So entsteht eine Richtlinie: Ein Satz, formuliert von der Person, die sie verantwortet. Kein Editor-Pflichtprogramm, kein Ticket an die IT.
Das Problem
KI-Agenten verhalten sich nicht wie Menschen.
Ein KI-Agent trifft tausende Entscheidungen pro Minute und greift eigenständig auf Systeme zu, während die Verantwortung beim Compliance-Team bleibt. Nur-Lese-Zugriff auf einen Vertrag bedeutet für einen Agenten, die Datei wirklich nur zu lesen. Das ist gut so. Bei Zugriff auf den gesamten Ordner sollte man aber nicht darauf vertrauen, dass dieser Zugang nicht für verbotene Aktionen ausgenutzt wird. Devctrl löst dieses Problem und gibt Ihnen die volle Kontrolle und mehr Autonomie.
- 01
Pauschale Überberechtigung
Statische Rollen geben einem Agenten dauerhaft mehr Rechte, als die einzelne Aufgabe braucht. Ein falscher Prompt oder ein gekapertes Konto genügt und der mögliche Schaden trifft alles, was die Rolle erreicht.
Ein Agent holt eine Zahl aus der Buchhaltung
- Erreichen kann eralle Systeme der Rolle
- Brauchen würde ereines davon
In Devctrl
Erreichbar ist nur, was in den Verbindungen freigegeben wurde. Verbunden wird mit dem Konto der jeweiligen Person. Die Richtlinien des Unternehmens liegen darüber und können sie nur weiter verschärfen.
- 02
Kein Kontext
Klassische Zugriffskontrolle kennt nur die Art der Aktion. Sie sieht nicht, was darin steht. Damit gibt sie Dinge frei, die mit der eigentlichen Aufgabe nichts zu tun haben.
Eine E-Mail nach draußen, mit der Kundenliste im Anhang
Die klassische Rechteprüfung fragt
„Darf er E-Mails schreiben?“
JaDevctrl fragt
„Darf diese E-Mail raus?“
Nein
In Devctrl
Geprüft wird die Aktion selbst, mit allem, was in ihr steht: Das Werkzeug, das Zielsystem, der Inhalt und ob die Daten das Haus verlassen.
- 03
Schleichende Richtlinienabweichung
Manuell gepflegte Richtlinien driften auseinander. Jedes Team macht seine Ausnahmen, niemand behält den Überblick und daraus wächst ein Risiko, das erst im Audit auffällt.
Dieselbe Frage, drei Antworten im selben Haus
- VertriebExterne Mails nur mit Freigabe
- FinanzenErlaubt, Ausnahme seit März
- SupportNichts hinterlegt
Niemand sieht das Gesamtbild
In Devctrl
Die Organisation legt die Grundrichtlinien fest, jedes Team erbt diese und verschärft sie für sich, falls nötig. Wo sich zwei Richtlinien widersprechen, gewinnt die strengere. Jede Änderung steht mit Person und Zeitpunkt im Dashboard.
Erfassungsstufen
Vier Stufen, pro Team gesetzt.
Die Aufbewahrung ist eine zweite, unabhängige Stellschraube: Wie lange was noch aufbewahrt werden sollte, entscheidet jedes Team individuell, ohne Gefahr zu laufen, Löschfristen zu überschreiten. Denn diese sind in den Grundrichtlinien verankert, die die Organisation festlegt.
Alles
AufgezeichnetPrompts, Modellausgabe, Werkzeugeingaben und -ausgaben
Nur Eingaben
AufgezeichnetPrompts und Werkzeugeingaben, aber keine Werkzeugausgaben
Bei Richtlinienereignissen
Aktivität protokolliertWährend der Aktion vorgehalten, nur aufbewahrt, wenn ein Richtlinienereignis eintritt
Nur Aktivität
Aktivität protokolliertWer was, wann und mit welchen Werkzeugen getan hat, ohne Inhalt
Vier Stufen für die Administration, zwei ehrliche Zustände für die Mitarbeitenden: Der Hinweis in der App sagt „Aufgezeichnet“, wenn Inhalte aufbewahrt werden und „Aktivität protokolliert“, wenn nicht.
Das Protokoll
Eine fortschreibungssichere Kette, keine Logdatei.
Jede Aktion und jedes veröffentlichte Ergebnis durchläuft denselben Prozess und landet in derselben Kette, mit demselben Vokabular. Übersichtlich und mit der Möglichkeit zu filtern.
- Getrennt vom operativen Speicher
- Unterhaltungen und Nachrichten sind das, was das Produkt zum Funktionieren braucht. Das Audit-Protokoll ist davon getrennt und fortschreibungssicher. Ein Team, das weniger trackt, gefährdet die App-Nutzer nie.
- Standardmäßig rollenbeschränkt
- Ein vollständig erfasstes Protokoll enthält alles, was je ein Werkzeug zurückgegeben hat und ist damit ein Ziel erster Ordnung. Revisions- und Sicherheitsrollen haben Zugriff auf das Audit-Protokoll. Die Revisionsrolle hat dabei bewusst nur lesenden Zugriff.
- Zugriff wird protokolliert
- Wer die Aufzeichnung angesehen hat, gehört zur Aufzeichnung.
- Geschrieben vor dem Aufruf, nicht danach
- Der Eintrag zu einer Aktion wird geschrieben, bevor die Aktion passiert, nicht danach. Was nicht protokolliert wurde, ist nicht passiert.
Eine Aktion, der Reihe nach
- Anika Schwarz startete eine Aufgabe
Q3-Kündigungs-Deck vorbereiten · Vertrieb · Vollständige Erfassung
- ModellaufrufErlaubt
Plante die Aufgabe · 4 Schritte · Anika zugeordnet
- Aus Notion abgerufenErlaubt
Als Anika, mit ihrem eigenen Workspace-Zugriff · 6 Seiten
- Werkzeugausgabe geprüftGeschwärzt
2 Kundennamen wurden vom PII-Erkenner erfasst
- Externer Versand versuchtBlockiert
Vertrieb darf unbeaufsichtigt keine E-Mails außerhalb des Unternehmens versenden
- Für Freigabe angehaltenBraucht Freigabe
An Anika weitergeleitet · Sie hat es erlaubt
- Ergebnis veröffentlichtErlaubt
Q3-churn.pdf · Nachträglich geprüft, mit Revenue geteilt
Das Dashboard
Die Frage, die Ihnen wirklich gestellt wird.
Nicht „Protokollieren Sie?“, sondern „Warum steht bei Vertrieb nur Aktivität?“. Die Übersicht pro Team zeigt Erfassung, Aufbewahrung, Abdeckung und Richtlinienereignisse. Die Änderungshistorie sagt, wer es wann geändert hat. Volle Transparenz.
| Bereich | Erfassung | Aufbewahrung | Ketten · 30 Tg. | Mit Inhalt | Richtlinienereignisse |
|---|---|---|---|---|---|
| Unternehmens-Standard | Nur Eingaben | 180 Tage | 1,046 | 1,046 | 9 |
| Finanzen | Alles | Unbegrenzt aufbewahrt | 1,284 | 1,284 | 31 |
| Vertrieb | Nur Aktivität | 90 Tage | 3,902 | 0 | 64 |
| Entwicklung | Nur Eingaben | 365 Tage | 2,140 | 2,140 | 12 |
| Personal | Bei Richtlinienereignissen | 180 Tage | 412 | 7 | 7 |
Letzte Änderungen
- M. WeberVertrieb · Nur Eingaben → Nur Metadaten12. Juni
- D. OkaforPersonal · Aufbewahrung 90 → 180 Tage3. Mai
- M. WeberRecht · Aufbewahrung auf unbegrenzt gesetzt21. Apr.
Integrität
Ein Protokoll, an dem kein Aufruf vorbeikommt.
Der Eintrag entsteht nicht neben der Aktion, sondern vor ihr. Erst wenn er dauerhaft geschrieben ist, geht der Aufruf raus. Schlägt das Schreiben fehl, findet der Aufruf nicht statt.
- Lückenlos, weil der Eintrag zuerst kommt
- Jeder Werkzeugaufruf geht durch das Gateway und bekommt dort seinen dauerhaften Eintrag, bevor irgendetwas wirkt. Es gibt für einen Agenten keinen Weg am Protokoll vorbei.
- Nur angehängt, nie überschrieben
- Die Einträge einer Kette werden geschrieben und danach nicht mehr angefasst. Die durchsuchbare Übersicht darüber ist eine Projektion, kein zweites Original.
- Eine abgebrochene Aktion fällt auf
- Eine Aktion, die begonnen und nie abgeschlossen wurde, bleibt genau so bestehen und wird in der Konsole als unabgeschlossen ausgewiesen. Eine nur halb ausgeführte Aufgabe ist damit trotzdem sichtbar.
Ein Aufruf, von innen
Eintrag geschrieben
Wer, mit welchem Werkzeug, worauf. Dauerhaft, bevor etwas wirkt.
Aufruf an Notion
Der einzige Schritt, der sich nicht zurücknehmen lässt.
Eintrag geschrieben
Ergebnis, Wirkung, Zeitpunkt. Danach ist die Kette vollständig.
Schlägt Schritt 1 fehl, wird nicht aufgerufen. Was nicht protokolliert wurde, ist nicht passiert.
Übernehmen Sie die Kontrolle über Ihre KI.
Anhand echter und zu Ihnen passender Use Cases zeigen wir Ihnen, was möglich ist. Einschließlich dessen, was passiert, wenn eine Richtlinie etwas verweigert.